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Ensemble Troika

 

Das Ensemble Troika (Domra, Balalaika-Bass, Gusli und Bajan) existiert bereits seit 10 Jahren. Es ist eine Gruppe von gleichgesinnten russischen Musikern, die auf hohem künstlerischen Niveau russische Nationalinstrumente spielen und sich besonders für die Verbreitung des russischen Kulturguts im westlichem Europateil engagieren. Obwohl alle Musiker seit mehreren Jahren in Deutschland leben, pflegen sie weiterhin sehr intensiv russische traditionelle Musik. Das Repertoire des Ensembles erstreckt sich von der abendländischen Klassik über Werke russischer Komponisten des 19. und 20. Jahrhunderts bis hin zur russischen Folklore. Zahlreichen Auftritte in Deutschland, Holland, Schweden, Belgien, Italien, Österreich und in der Schweiz brachten dem Ensemble eine Spitzenposition in der europäischen Musikszene ein.


Michael Lutz spielt Bajan. Sein Studium hat er in Woronesh / Russland angefangen und an der Hochschule Köln Abt. Wuppertal beim Prof. J. Löchter im Jahr 1999 erfolgreich absolviert. Zahlreiche Auftritte und erfolgreiche Teilnahmen an den bedeuteten internationalen Wettbewerben brachten ihn an der Spitze der Weltakkordeonszene. Seit 2001 spielt Michael Lutz in Ensemble „Troika“

Das Bajan gehört zur Familie des Knopfakkordeons. Seine Klangfarben eröffnen ein weites Feld musikalischer Interpretationen von Folklore bis zur Klassik.


Waldemar Michel spielt Balalaika K-Bass. Er schloss seine musikalische Ausbildung als Bajanspieler in Alma-Ata ab. Später wechselte er nach Deutschland, wo er sich in verschiedenen Ensembles zum gefragten Ziehharmonika- und Balalaika-Kontrabass-Spieler profilierte. Seit 2001 spielt Waldemar Michel in Ensemble „Troika“.

Die Balalaika ist ein Zupfinstrument, das durch ihren dreieckigen Resonanzkörper auffällt und nur drei Saiten hat.


Jakob Eihof spielt Domra. Er lernte von klein auf das Musizieren von seinem Vater. Bereits in jungen Jahren spielte er auf Balalaika und Mandoline, und spezialisierte sich im Alter von 18 Jahren auf die Domra. Seine musikalische Ausbildung begann er 1988 in Omsk und wurde bereits während dieser Preisträger Domra -Wettbewerbe in Nowosibirsk und in Moskau. Nach seinem Abschluss qualifizierte er sich für die Musikakademie in Moskau bei Professor R. Below. Während seiner Studienzeit war Jakob Eihof einer der Mitgründer des Ensembles „Light Day“. Viele Konzerte und Fernsehauftritte machten diese Gruppe schnell zu einem der bekanntesten russischen Ensemble.  Im Jahre 1993 erfolgte die Trennung von „Light Day.“ Im Jahre 2001 Gründung des Ensembles „Troika“ mit weiteren professionellen Musikern aus der ehemaligen Sowjetunion. Zahlreiche Konzert-, Theater- und Fernsehauftritte folgten und selbst in bekannten deutschen Serien wie „Tatort“ hatten sie einen Gastauftritt.  Die Domra hat nur drei quartengestimmte Saiten über einem bauchig runden Korpus, die mit dem Plektrum gezupft, geschlagen oder tremoliert werden.

Tatjana Eihof spielt Gusli. Tatjana Eihof begann mit sechs Jahren ihre musikalische Ausbildung am Klavier in einer Musikschule. Im Alter von 15 Jahren besuchte sie die Musikfachschule in Omsk und qualifizierte sich durch ihre exzellenten Leistungen für die Musikfakultät der Universität Moskau bei Professorin A.Nikolaewa.1993 erfolgte der Umzug  nach Deutschland. Als Pianistin wirkt sie seit 1989 als Duopartnerin von Jakob Eihof und als Guslispielerin ist sie Mitglied des Ensembles „Troika“

Die Gusli ist ein altrussisches Saiteninstrument. Beim Spielen gibt die linke Hand die Tonhöhe mit Hilfe einer pianoähnlichen Klaviatur vor und mit der rechten Handzupft man die Saiten mit den Fingern oder mit Hilfe eines Plektrums. Im Klang, sowie in der Funktion ähnelt das Instrument der Zither oder der Harfe.



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